Können Blogger auch ohne Google Adsense Geld verdienen?

GoogleGoogle Adsense ist zwar eine unter Bloggern weit verbreitete Methode, durch Werbung auf dem eigenen Blog Geld zu verdienen, dennoch möchten einige Blogger nicht davon Gebrauch machen.

Ein Blog ohne offensichtliche Werbung ist auch bei den Lesern beliebter, schließlich hat man beim Lesen gerne das Gefühl, dass der Autor in erster Linie aus tiefer innerer Begeisterung heraus schreibt und nicht um Geld damit zu verdienen.

Zum Glück gibt es ja nicht nur die Möglichkeit, Google auf der Seite werben zu lassen, um Geld mit dem eigenen Blog zu verdienen. Eine andere Möglichkeit ist es, bezahlte Blogbeiträge in seinem Blog zu platzieren. Diese können entweder selberverfasst werden, oder aber vom Werbepartner fertig geliefert werden. Grade wenn der Blog dem Autoren persönlich sehr am Herzen liegt und ein guter Kontakt zu den Lesern besteht empfehlen wir, die Beiträge selber zu verfassen. Fertige Beiträge klingen doch oftmals zu sehr nach Werbung und passen meistens nicht besonders gut zum Rest des Blogs. Im Gegensatz zu den automatisch gewählten Anzeigen von Google behält der Autor hier die volle Kontrolle darüber, für welche Produkte auf seiner Seite geworben wird.

Ebenfalls eine Möglichkeit, kontrollierter für Produkte zu werben, ist die geschickte Platzierung von Afiliate-Links. Grade wenn das Thema des Blogs ohnehin zu bestimmten Produkten passt, können leicht die entsprechenden Amazon-Links eingefügt werden und schon verdient der Autor an jedem verkauften Artikel mit.

Wer selber eine gute Geschäftsidee hat, kann natürlich auch eigene Produkte über seinen Blog bewerben. Zwar ist dies die Variante mit dem größten Zeitaufwand, dafür fließen aber auch 100% des Verdienstes in die eigene Tasche. Werden eigene Produkte verkauft, so muss außerdem zwingend ein Gewerbe angemeldet werden, während bei den anderen Möglichkeiten der Status des Freiberuflers ausreichend ist.

Es gibt also durchaus gute Möglichkeiten, auch ohne Google Adsense auskommen. Gradebei Blogs mit ungewöhnlichen Themen passen die von Google gewählten Anzeigen manchmal einfach nicht zum Blog und erzeugen ein ungutes Gefühl beim Leser. Mit den anderen genannten Methoden lässt sich dieses Problem gut umgehen.