Virale Internetseiten: Mit viralen Inhalten Geld machen

Keine Angst: “Virales Marketing” hat nichts mit Computerviren oder ähnlichen Dingen zu tun. Der Begriff besagt lediglich, dass sich die entsprechenden Inhalte ähnlich verhalten, wie Infektionen durch Viren. Einmal im Umlauf verbreiten sich virale Inhalte von alleine: Sie werden geteilt, von User zu User weitergegeben und vervielfältigt. Du musst es also schaffen, dass die Internetgemeinde über Beiträge auf deiner Seite spricht.

Häufig verhalten sich Inhalte eher zufällig viral: Besonders lustige Videos aus YouTube sind hierfür ein gutes Beispiel. Sie werden immer weiter geteilt und bald kennt jeder viral marketingzweite User das Video. Aber virales Marketing kann auch geplant werden. Wichtig ist ein Inhalt, der die User dazu anregt, den Beitrag mit anderen zu teilen. Wenn viele Menschen deinen Beitrag verlinken, steigt er dadurch übrigens ganz automatisch im Ranking bei Google und wird so noch leichter gefunden. War der Beitrag Teil eines Blogs oder einer größeren Seite, steigt auch der Blog oder die Seite selber bei Google auf. Wenn also erst einmal eine gewisse Schwellte überschritten ist, verbreitet sich der Beitrag in atemberaubender Zeit, ohne dass du noch etwas dafür tun musst.

Wie aber schaffst du es, dass diese Schwelle überschritten wird? Zunächst einmal brauchst du Inhalte, die von den Usern häufig geteilt werden. Hier haben sich zum einen lustige Beiträge bewährt, aber auch kontrovers diskutierte Themen eigenen sich gut. Hier kann man die Diskussion auf den Social-Media-Plattformen auch zunächst einmal selber in Gang bringen.

Wichtig sind Inhalte, die nicht nur gelesen bzw. angeschaut werden, sondern den User zum Interagieren anhalten. Immer beliebter werden zum Beispiel Gewinnspiele bei Facebook, bei denen die User den Beitrag liken und teilen müssen. So sehen sämtliche Freunde des teilnehmenden Users den Beitrag und werden ebenfalls zum Teilen motiviert. Diese Methode ist gut geeignet, um eine noch unbekannte neue Seite populärer zu machen und wird bereits häufig angewendet. Vorsicht jedoch bei den AGBs von Facebook: Solche Gewinnspiele sind eine Grauzone an der Grenze des von Facebook Erlaubten. Bisher hatten aber äußerst wenige Anbieter solcher Aktionen Probleme damit, in der Regel lässt Facebook euch gewähren.